Corendon kündigt Maßnahmen zur Cashflow-Verbesserung an

Für die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon scheint der Sommer 2023 nicht nach Wunsch verlaufen zu sein. Der Konzern hatte eigenen Angaben nach erhebliche Mehrkosten aufgrund der stark gestiegenen Treibstoffpreise sowie dem zum Teil akuten Personalmangel an europäischen Airports.

In einem internen Rundschreiben, das von Airporthaber.com veröffentlicht wurde, kündigt die Geschäftsführung weitere Maßnahmen an. Unter anderem ist zu lesen: „Während der Wintersaison haben die hohe Inflation in Europa, die wirtschaftlichen und sozialen Unsicherheiten, die Energiekrise, die niedrigen Erwartungen der Reiseveranstalter für diesen Zeitraum, die erwartete weltweite Rezession und die Abschwächung der Nachfrage, der anhaltend hohe Kurs der Treibstoffpreise und der Personalmangel an den Flughäfen viele Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihren Betrieb zu überarbeiten, so wie wir es getan haben. Es wurde eine Reihe von finanziellen, organisatorischen und operativen Maßnahmen ergriffen, um unseren Cashflow für den Winter und den nächsten Sommer wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen. Aufgrund dieser Maßnahmen glauben wir, dass das Jahr 2023 für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und alle unsere Interessengruppen positiver ausfallen wird“.

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