E-Auto günstig laden: Neuer Anbieter macht’s möglich – trotz hoher Strompreise

Das E-Auto zu laden kann bei den aktuellen Strompreisen richtig ins Geld gehen. Gerade wer möglichst zügig weiter muss und daher Schnelllader bevorzugt, muss tief in die Tasche greifen. Ein neuer Lade-Anbieter will das ändern und macht mit dem Kilowattstundenpreis eine echte Kampfansage an die Konkurrenz. Doch es gibt einige Haken.

E-Auto: Neue App bietet Ladestrom zum Schnäppchenpreis

Wer sich mit dem E-Auto auf den Weg macht und unterwegs schnell mal nachladen will, muss dabei oft hohe Preise in Kauf nehmen. Gerade in der aktuell besonders angespannten Situation am Energiemarkt kommen Kilowattstundenpreise auf E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer zu, die sich gewaschen haben.

So kostet eine kWh am DC-Lader von EnBW mal eben 55 Cent im Standardtarif. Auch an Teslas Superchargern, die lange Zeit besonders günstig waren und inzwischen auch in Deutschland für Fremdmarken geöffnet sind, ist es teuer geworden: Zwischen 56 und 58 Cent kostet E-Auto-Fahrer die kWh.

Die Lade-App Bonnet aus Großbritannien hat sich aber günstige Preise auf die Fahne geschrieben und ist in Deutschland verfügbar. Wer kurzentschlossen an einer unterstützten Ladesäule hält, zahlt mit Bonnet nur 41 Cent pro kWh.

Noch günstiger wird es, wenn ihr vorausplant: Wer sich für ein monatliches Prepaid-Kontingent entscheidet, kann auf bis zu 30 Cent pro kWh kommen – ein echte Kampfansage an die Konkurrenz. Wenn ihr euer Monatskontingent nicht aufbraucht, könnt ihr die übrig gebliebenen mitnehmen in den nächsten Monat, sie verfallen nicht. Braucht ihr doch mal mehr Strom, gilt nach eurer Grenze außerdem der Preis des Prepaid-Angebots.

Lade-App von Bonnet: Diese Stolpersteine sollten Nutzer kennen

Es gibt aber ein paar Stolpersteine, die ihr kennen solltet: Zum einen ist die Auswahl unterstützter Ladesäulen überschaubar. Ihr könnt mit Bonnet unter anderem bei Ionity, Fastned und Allego laden. Säulen von EnBW oder Aral werden aber nicht unterstützt.

Trotz hoher Strompreise kann ein E-Auto die richtige Wahl sein:

Verfügbar ist die App auch in anderen europäischen Ländern. Dort können aber andere Preise gelten, ihr solltet euch daher vorher informieren, wenn es über die Grenze geht. Die „Bonnet: EV Charging App“ gibt es außerdem bisher nur in einer englischen Sprachversion.

Wer die Einschränkungen auf sich nimmt, wird dafür mit attraktiven Preisen belohnt. Dafür sorgt auch ein persönlicher Referral-Code, mit dem ihr Freunde werben und noch einige Euro mehr sparen könnt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf www.giga.de

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