iPhone 13 und mehr: Die echten Highlights der Apple-Keynote

Im „Schweinsgalopp“ präsentierte Apple eine Produktneuheit nach der anderen, doch was waren nun die echten Highlights von iPhone 13 und Co. für einen gestandenen GIGA-Redakteur wie meine Wenigkeit? Ich filtere das „PR-Sprech“ und gebe einen kurzen Überblick zum Mitreden.

In aller Kürze, was wurde präsentiert, was hatte Apple auf dem Event „vergessen“? Erwartungsgemäß stellte Apple das iPhone 13 (mini), iPhone 13 Pro (Max) und die Apple Watch Series 7 vor. Überraschend war hingegen die Gegenwart des neuen, günstigen iPads der 9. Generation und des runderneuerten iPad minis – wurde eigentlich für ein zweites Event im Herbst erwartet. Dafür fehlten die AirPods 3, die jetzt schon wieder nicht gezeigt wurden – was ist denn da los?

iPhone 13 und iPads sind echte Highlights, die Apple Watch nicht

Folgende Höhepunkte des Abends konnte mein geschultes Auge ausmachen. Da wäre zunächst „Center Stage“ im neuen, günstigsten iPad. Apple macht keine halben Sachen und spendiert das Pro-Feature ohne Kompromisse dem billigsten iPad (ab 379 Euro). Dank der neuen Ultraweitwinkel-Frontkamera (12 Megapixel) und dem Folgemodus (Center Stage) bleiben im Videogespräch alle Teilnehmer im Fokus – im iPad ist quasi ein „kleiner Kameramann“ verbaut.

Das neue iPad mini 6 im Video – kann sich sehen lassen:

Nächste Überraschung: Das iPad mini 6. Auch hier geht Apple in die Vollen und zaubert uns das iPad Air mit kleinerem, aber nicht schlechterem 8,3-Zoll-Display. Im Gegensatz zum aktuellen Air steckt im neuen mini aber sogar der fabrikfrische Apple A15 Chip aus dem iPhone 13. Apple beweist, es geht auch ohne „künstliche Beschneidung“, wenn man denn will. Der Preis geht in Ordnung (ab 549 Euro), kein Sonderangebot, dafür ein Premium-Tablet mit kompakten Ausmaßen.

Die „neue“ Apple Watch 7 – auch im Video reißt mich die Smartwatch-Neuheit nicht vom Hocker:

Weiter geht’s zur Apple Watch Series 7 … oder auch nicht. Denn das neue Design aus der Gerüchteküche entpuppte sich als falsche Fährte. Zwar gibt’s ein neues, größeres Display, das auch die „Kanten füllt“ und je nach Zifferblatt der Anmutung der sauteuren Ressence-Uhren nahekommt, doch die meisten Fans dürften etwas traurig sein.

Auch ich hatte mit mehr versprochen – kein echtes Highlight meiner Meinung nach. Apropos: Einen Liefertermin schuldet uns Apple noch, die Gerüchte bezüglich Produktionsproblemen waren also alles andere als übertrieben.

Für mich übrigens absolut unverständlich: Die Apple Watch Series 3 bleibt im Programm. Echt, der Oldtimer, der schon jetzt an seine Grenzen stößt – keine Glanzleistung von Apple.

Richtig sinnvolles Update fürs iPhone

Absolut erwähnenswert und ein Glanzpunkt sind dagegen einige Features des neuen iPhone 13 (mini) und iPhone 13 (Pro). Nur um mal meine persönliche Highlight-Liste kurz anzureißen:

Selbst die günstigsten Modelle bekommen bessere, weil hellere Displays – 120 Hz bei den Pros ist dann noch ein Sahnehäubchen.
Jetzt gibt’s die Sensorstabilisierung der Kamera bei allen Modellen – kleines, aber wichtiges Detail.
Cinematic Mode: Endlich mit Tiefenschärfe beim Filmen spielen, manuell oder im Automatikmodus.
Beim iPhone 13 (mini) wird mal einfach der Speicher ohne Aufpreis verdoppelt, los geht’s ab sofort bei 128 GB, 64 GB sind Geschichte.
Die Pros können jetzt echtes Makro mit einer Naheinstellgrenze von gerade mal 2 Zentimetern!
Alle iPhones halten länger durch – bis zu 2,5 Stunden.

Mein nächstes Smartphone im Video:

Teurer wird’s übrigens nicht, auch dies ein echtes Highlight wie ich finde. Die Preise werden vom Vorgänger übernommen, der gleichfalls preisgesenkt im Programm bleibt – also zumindest das normale iPhone 12. Meinem angekündigten Kauf steht demnach nichts mehr im Wege: iPhone 13, ich komme!

Und zum Schluss gibt’s noch eine positive Nachricht von Apple und keine Ausreden mehr für kleine Dickerchen wie unsereiner: Apple Fitness+ kommt noch dieses Jahr nach Deutschland und damit eine verdammt preiswerte Alternativ zu den schweineteuren Peloton-Abos und echten Fitness-Studios. Ideal also um im Winter den angefressenen Corona-Speck endlich abzutrainieren.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf www.giga.de