Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel wird von Ryanair-Passagieren kaum genutzt

Zahlreiche Fluggesellschaften bieten die Möglichkeit im Zuge der Flugbuchung für Klimaprojekte oder Bäumepflanzen zu spenden an. Dieser “Ablasshandel” ist allerdings branchenweit ein Ladenhüter. Bei Ryanair nutzen diese Option laut Konzernchef Michael O’Leary weniger als ein Prozent der Reisenden.

Der Billigflieger ist damit keinesfalls am unteren Ende des Spektrums, denn auch dem Mitbewerber Lufthansa gelingt es trotz zum Teil aufdringlichen Marketings nur äußerst wenige Passagiere zum Spenden an die hauseigene Organisation Compensaid zu bewegen. Firmenchef Carsten Spohr meinte gar, dass er die Spender alle persönlich per Handschlag begrüßen könne. Dabei reagierte er auf eine Frage wie viele Passagiere den “Ablasshandel” nutzen. 

Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi polterte vor einigen Wochen massiv gegen derartige Spendenprojekte und sorgte dann für Erheiterung, weil er offensichtlich gar nicht wusste, dass der von ihm geleitete Konzern ebenfalls “Ablasshandel” anbietet und das auch noch auf der Startseite der Homepage.

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