Mindset als Christ

Von Torsten Seidel, aktualisiert am 1. November 2021

Das Wort “Mindset” ist heute in aller Munde. Gemeint ist damit eine gewisse Denkweise, Überzeugung und Verhaltensmuster. Auch die innere Haltung wird mit “Mindset” überschrieben. Ich möchte einmal den Bezug zum Alltag schaffen. Als gläubiger Mensch spielt da meine innere Haltung als Christ mit hinein.

Das eigene Mindset als Schlüsselfaktor

Jeder Mensch hat seine eigenen Verhaltensmuster, Denkweise und innere Haltung einer Sache gegenüber. Diese kann gut oder schlecht sein. Jeder, der sich einmal selbst beobachtet, wird gute und schlechte Seiten an sich feststellen. Das Mindset fast als Oberbegriff all diese Charakterzüge und Verhaltensmuster zusammen. Oft wird auch das Wort Mentalität als Synonym verwendet. Das Mindset ist ausschlaggebend für ein zufriedenes und glückliches Leben. Und hier kann jeder selbst etwas verändern, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Zwei Arten von Mindset

Es gibt im Allgemeinen zwei Arten von Mindset, die man wie folgt, unterscheidet.

Fixiertes Mindset (Fixed Mindset) steht beispielsweise für folgende Aussagen:

Ich mag keine HerausforderungenDas schaffe ich nichtIch kann nichts mehr hinzulernenDas ist nun mal soNegative Rückmeldungen deprimieren mich nurDaran kann ich auch nichts mehr ändern

Wachstum im Mindset (Growth Mindset). Diese Denkweise kann man so ausdrücken:

Ich mag HerausforderungenDas schaffe ich noch nichtMan kann immer etwas dazu lernenMan lernt nie ausAus negativen Feedback lerne ich persönlich etwas dazuAus Fehler lernt man

Allgemein betrachtet können wir hier auch eine negative oder positive Denkweise sehen, ein positives Denken / negatives Denken.

Mindset/ Denkweise als Christ

An dieser Stelle möchte ich mich nicht unendlich mit der allgemeinen Definition und Beschreibung des Mindsets aufhalten, die man inzwischen auf dutzenden Webseiten nachlesen kann. Denn als Christ bin ich nicht der Meinung, dass jeder alles aus sich selbst heraus schaffen kann. Ich suche nicht meine innere Mitte, komme zur Ruhe, und alles ist gut. Ich weiß, dass die offizielle Sichtweise so auch nicht ist, aber im Groben geht es ja genau darum. Mit unter anderem Yoga zur Ruhe kommen und mit neuer Energie starten. Ich ziehe diese Energie hingegen aus Ruhezeiten und meinen Glauben.

Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

Die heilige Schrift / Römer 12,2 (Schlachter 2000)

Dieser Vers sagt bereits viel über das wahre Christsein aus. Es geht darum, sich nicht der Welt anzupassen. Auch geht es darum sich nicht ausschließlich mit weltlichen Dingen zu befassen. Das heißt, ein Christ, der nur zum Gottesdienst “Christ” ist, ist im biblischen Sinne kein wahrer Nachfolger Christi. Als wahrer Christ sollen wir in Liebe zum Nächsten Jesus ähnlicher werden.

Es gab einmal ein Armband auf dem Stand: “Was würde Jesus tun?”. Was würde Jesus tun – diese Frage sollte man sich öfters stellen als es im wahren Leben der Fall ist!

Ein christliches Mindset

Mindset als Christ

Doch was ist nun das christliche Mindset im Alltag? Wie sollte die innere Haltung sein? Diese Fragen werden nicht in einer FAQ im Internet beantwortet. Vielmehr beantwortet die Heilige Schrift, Gottes Wort, diese Fragen. Der Grundsatz sollte immer heißen: “Nur die Bibel allein” (Sola Scriptura). Ein christliches Mindset wird beispielsweise durch die 10 Gebote geformt. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten. Ein christliches Mindset wächst mit der Zeit. Aus eigenen Erfahrungen wird eine Beziehung zu Jesus gefestigt. Der Mensch verändert sich zum Guten hin. Wenn wir dieses Verhaltensmuster auf die obigen Mindset-Typen anwenden, haben wir ein wachsendes Mindset (Growth Mindset). Im Glaube kann man Berge versetzen. Glaube schenkt Gleichgewicht und innere Ruhe. Dafür ist jedoch Vertrauen notwendig.

In Galater 5 ab Vers 13, werden diese Eigenschaften auch wunderbar beschrieben:

13 Durch Christus seid ihr dazu berufen, frei zu sein, liebe Brüder und Schwestern! Aber benutzt diese Freiheit nicht als Deckmantel, um eurem alten selbstsüchtigen Wesen nachzugeben. Dient vielmehr einander in Liebe. 14 Denn wer dieses eine Gebot befolgt: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«, der hat das ganze Gesetz erfüllt.

16 Darum sage ich euch: Lasst euer Leben von Gottes Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können. 17 Denn eigensüchtig wie unsere menschliche Natur ist, will sie immer das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander, sodass ihr das Gute, das ihr doch eigentlich wollt, nicht ungehindert tun könnt. 18 Wenn ihr euch aber von Gottes Geist regieren lasst, seid ihr den Forderungen des Gesetzes nicht länger unterworfen. 19 Gebt ihr dagegen eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte (Zauberei). Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben 21 ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen.

22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, (22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.) 24 Es ist wahr: Wer zu Jesus Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden (Lüsten) ans Kreuz geschlagen. 25 Durch Gottes Geist haben wir neues Leben, darum wollen wir uns jetzt ganz von ihm bestimmen lassen! 26 Prahlen wir also nicht mit unseren vermeintlichen Vorzügen, denn dadurch rufen wir nur Kränkungen und Neid hervor. (26 Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden!)

Galater 5.13-14 + 16-26 / Hoffnung für alle // in Kammern: Schlachter 2000

Christliches Mindset in Bezug auf Gesundheit

Die Heilige Schrift ist bereits auf den ersten Seiten sehr deutlich in Bezug auf Gesundheitsfragen. Bereits nach dem Schöpfungsbericht geht es um Dinge, die der Mensch essen soll und welche nicht. Die Frage nach reinen und unreinen Nahrungsmitteln stellen sich die Menschen noch heute, dass jedoch nicht nur Juden. Denn diese Passagen gelten noch heute für alle Christen (und darüber hinaus).

Die Bibel enthält auch 8 Säulen der Gesundheit: Vertrauen in Gott zu jeder Zeit; frische Luft atmen; sich täglich bewegen; Sonnenschein nutzen; Ruhe und Schlaf; frisches Wasser trinken und anwenden; alles in Maßen genießen und das Schlechte weglassen sowie gesunde und ausgewogene Ernährung. Wer sich dafür interessiert, hier habe ich eine Zusammenfassung.

Empfehlungen der Sprüche

Ganz praktisch wird es in den Sprüchen. Hier finden sich einfache, moralische Aussagen (oder Illustrationen), die fundamentale Tatsachen des Lebens hervorheben und lehren. Es sind prägnante Sprichwörter, die die Menschen zum Nachdenken bringen sollten über Gottesfurcht und ein Leben in göttlicher Weisheit. Es sind Geschichten aus dem Leben.

Mindset aus dem Alltag

Gott sorgt für mich (uns): Ich bin seit 2006 selbstständig, anfänglich im Computer-Bereich, gegründet mit nichts aus Harz IV. Seit 2010 bin ich Webdesigner und wie das als Selbstständiger so ist, mit Höhen und Tiefen. In Matthäus 6 Vers 25 sagt Jesus “Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?”.

Ich habe viele Monate erlebt, wo mein Konto nicht zu meiner Buchhaltung gepasst hat. Wo eigentlich eine rote Zahl hätte stehen müssen, doch eine schwarze Zahl stand. Gott sorgt für uns! Es war in den ganzen Jahren so, dass Geld immer dann da war, wenn es gebraucht wurde. Auch Sachgegenstände oder Technik waren da, wenn es gebraucht wurde. Es kommt vor, dass Fixkosten erst kurz vor Fälligkeit gedeckt sind. Aber es gibt keinen Mangel!

Der Glaube schenkt auch in Bezug auf Gesundheit, Heilung und Zuversicht.

Was ich damit verdeutlichen möchte, ist eine andere Sichtweise. Auch bei einer christlichen Denkweise gibt es Fehlentscheidungen und Rückschläge. Aber der Glaube an Gott lässt einen anders damit umgehen. Schlussendlich kann man ein christliches Mindset nicht erklären, da es aus Glauben besteht, den jeder selbst erfahren muss. Aber es lohnt sich!

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