Netflix muss sparen: Streaming-Dienst kann nicht mehr anders

Der Marktführer einer ganzen Branche strauchelt. Netflix muss sparen und kann nicht mehr anders. Eine ganze Reihe von Mitarbeitern sollen vor die Tür gesetzt werden – nicht zum ersten Mal in diesem Jahr.

Bei Netflix läuft es im Moment nicht wirklich wie geschmiert. Der Streaming-Dienst verliert Abonnenten, liefert öfters nur Durchschnittsware und davon auch noch zu viel. Die Konkurrenz indes holt auf und rückt Netflix immer mehr auf die Pelle. Kein Wunder, dass der Börsenwert abschmiert und nur noch einem Bruchteil dessen entspricht, was Anfang des Jahres noch aufgerufen wurde.

Netflix will noch mehr Mitarbeitern kündigen

Was machen Unternehmen in diesem Fall? Sie kündigen Mitarbeitern und versuchen sich so zu sanieren. Auch Netflix ist da keine Ausnahme. Einem aktuellen Bericht nach plant man jetzt rund 150 Kollegen rauszuschmeißen. Unter Umständen könnte es diese schon in der aktuellen Woche treffen. Welche Abteilung es betrifft, ist noch unbekannt. Kommentieren wollte Netflix die Meldung allerdings nicht – ein Dementi schaut anders aus (Quelle: Variety).

Mit diesen Neuheiten versucht Netflix aktuell im Juni wieder Boden gut zu machen:

Es wäre nicht die erste Kündigungswelle, schon im Mai traf es bereits 150 Beschäftigte bei Netflix und eine unbekannte Anzahl freier Mitarbeiter. Zudem wurden eine Vielzahl von Film- und Serienprojekten gecancelt. Auch an dieser Stelle spart Netflix und will sein Geld demnach fokussierter einsetzen.

Und mit diesen hervorragenden Inhalten setzt die Konkurrenz Netflix unter Druck:

Keine Chance auf Wachstum bei Netflix

Noch ist Netflix weltweit Marktführer, wird jedoch verstärkt von konkurrierenden Marktteilnehmern erfolgreich angegriffen. Allem voran Disney+ konnte massiv den eigenen Kundenstamm ausbauen. Zudem drängen weitere Anbieter auf den Markt. Hierzulande wird sich Ende des Jahres Paramount+ hinzugesellen und versuchen, Abonnenten zu gewinnen. Bei Netflix indes ist es mit dem Wachstum erst mal vorbei. Jetzt gilt es Kundinnen und Kunden zu halten und nicht noch mehr zu verlieren.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf www.giga.de

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